Forschungskolloquium der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften am 4. März 2026 durchgeführt
Das von der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften organisierte Forschungskolloquium fand am 4. März 2026 im Dekanatssitzungssaal der Fakultät statt. Das Kolloquium begann mit der Eröffnungsrede der Dekanin unserer Fakultät, Prof. Dr. Aysel Uzuntaş, in der sie ihre Einschätzungen zu den akademischen Aktivitäten der Fakultät teilte. In ihrer Rede betonte sie zudem die Rolle wissenschaftlicher Veranstaltungen für die Stärkung der akademischen Interaktion innerhalb der Fakultät sowie für die Förderung einer lebendigen Forschungskultur.
Im entsprechenden Teil des Kolloquiums hielt Dr. Ayça Yılmaz, Assistenzprofessorin im Fachbereich Soziologie, einen Vortrag über ihr BAP-Projekt mit dem Titel „Subjektivitätssuche von hochqualifizierten Müttern in der Türkei“, das sich mit Erfahrungen von Mutterschaft beschäftigt. In ihrem Vortrag stellte sie insbesondere den Umfang und die Ergebnisse der Untersuchung vor, die sich auf die Erfahrungen hochqualifizierter Frauen konzentriert, die nach 2007 Mutter geworden sind. Dabei wurde hervorgehoben, dass sich die Studie mit Prozessen der Subjektivierung und Entsubjektivierung in Mutterschaftserfahrungen auseinandersetzt.
Im Anschluss an den Vortrag stellten die Teilnehmenden verschiedene Fragen und brachten ihre Einschätzungen ein. Dabei wurden der Umfang der Studie, die Struktur der Stichprobe sowie die sozialen, ökonomischen und kulturellen Dimensionen von Mutterschaftserfahrungen diskutiert.
Im Rahmen des Treffens wurden außerdem Informationen über geplante Forschungsprojekte innerhalb der Fakultät sowie über internationale akademische Kooperationen ausgetauscht. Die Dekanin unserer Fakultät, Prof. Dr. Aysel Uzuntaş, betonte die Bedeutung eines interdisziplinären Ansatzes bei der Weiterentwicklung der an der Fakultät durchgeführten Forschung. In diesem Zusammenhang wurden die Forschungsperspektive der Fakultät sowie Planungen zu wissenschaftlichen Veranstaltungen erörtert. Zudem wurde auf mögliche akademische Veranstaltungen hingewiesen, die im Rahmen der durch die DAAD-Kooperation bereitgestellten Unterstützung organisiert werden können, und es wurden Informationen zum Leitfaden für wissenschaftliche Veranstaltungen gegeben. Die Sitzung endete mit den Beiträgen und Bewertungen der Lehrenden.